Von Hass

zu Liebe

 

 

Die Bibel redet an vielen Stellen über Liebe. Es ist genaugenommen ihr Hauptthema: Gottes Liebe für uns, wie er sich Liebe vorstellt, wie Jesus geliebt hat, was seine Liebe für uns bedeutet, etc.

Auch Geschichten wie die von Paulus zeigen uns, wie stark Gottes Liebe ist und dass wir von ihm Liebe bekommen können (z.B. für andere Menschen).

Jesus kam, weil Gott uns liebt. Weil Gott Liebe ist. Und eben nur durch diese Liebe können wir überhaupt lieben. Gott ist der Ursprung aller Liebe und Jesus ist unser großes Vorbild, wenn es um Liebe geht.

Wenn wir ehrlich sind, fällt es uns allerdings oft schwer Menschen so zu lieben, wie Jesus es getan hat, obwohl wir Gott lieben und überzeugt davon sind, dass seine Wege für uns perfekt sind.

Wir alle wissen, dass es manchmal schwer ist Menschen zu lieben, die einfach komplett anders sind als wir oder eine ganz andere Meinung haben als wir. Manchmal fällt es uns doch sogar schon schwer, unsere eigenen Geschwister oder unsere Familie zu lieben. Wie viel herausfordernder ist es dann erst dem Gebot von Jesus nachzukommen, unsere Feinde zu lieben. Menschen, die uns verletzt haben, die uns vielleicht gar nicht mögen oder uns sogar hassen. Sollen wir wirklich diese Menschen lieben und ist das überhaupt möglich?

Es gibt genügend Beispiele in unserem täglichen Leben, dass keiner von uns “Liebe” in Perfektion lebt. Aber das Gute ist, dass Gott das weiß und es trotzdem okay für Ihn ist.

Er liebt uns bedingungslos und nichts wird das ändern.

Gott möchte uns durch seine Liebe zu uns ermutigen, dass wir es im gleichtun, dass wir lernen so zu lieben, wie Jesus es tat. Deshalb antwortet er auch auf die Frage in Matthäus 22, was das größte Gebot sei, mit dem doppelten Gebot der Liebe: „Liebe Gott und liebe deinen Nächsten.“

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um deine Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandte oder sogar deine Feinde handelt. Jeder Mensch ist dein Nächster und Gott gibt dir die Kraft, wirklich zu lieben. Verlasse dich darauf.

 

 

Check-up:

  1. Liebst du wirklich? (Gottes Liebe in 1. Korinther 13 ist dabei der Maßstab.)
  2. Hast du grundsätzlich Liebe für jeden oder nur nachdem, wie du dich gerade fühlst? (Die Bibel sagt “bleibt in der Liebe”. Also soll das Lieben eine Konstante in unserem Leben sein. Ist das so bei dir oder verändert sich deine Liebe je nach Laune?)
  3. Gibt es Menschen, die du nicht liebst? Warum? Empfindest du vielleicht sogar Hass für diese Menschen?

 

Dein Part:

  1. Lies in der kommenden Woche folgende Bibelstelle:
    1. Korinther 13, 1-13
  2. Sprich über dich folgende Stellen aus und meditiere über sie in dieser Woche:
    Johannes 3,16  ||  Römer 5,8  ||  1. Johannes 4,16+19-21  ||  Kolosser 3,14a
  3. Lies nochmal 1. Korinther 13,4-8  und tausche überall, wo “Liebe” steht, mit deinem Namen. Spreche über dich aus, dass diese Eigenschaften göttlicher Liebe für dein Leben gelten sollen. Mache es zu deinem Gebet und bitte Gott darum dir zu helfen, so zu lieben, wie er es sich vorgestellt hat.

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