Von Zweifel

zu Glaube

 

 

Gott möchte unsere Zweifel an seine Versprechen und sogar die an Ihm selbst zu Glauben verwandeln.

In Hebräer 11 nennt Paulus eine Reihe von Frauen und Männern zur Zeit des Alten Testaments, die Wunderbares erlebt haben, weil sie Glauben hatten. Von diesen Frauen und Männer und ihrem Glauben können wir viel lernen. Selbst Paulus bezeichnet sie als Vorbilder des Glaubens.

Von all diesen Geschichten ist die von Abraham besonders beeindruckend. Gott hat Abraham die Verheißung gegeben, dass seine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel sein würden. Seine Frau Sarah war aber eigentlich schon zu alt, um Kinder zu bekommen. Als Sarah dann endlich ein Kind gebar, befahl Gott Abraham jedoch den Sohn zu opfern. Es wird nicht beschrieben, wie es Abraham mit der Sache erging. Aber man kann sicherlich davon ausgehen, dass er auch mit Zweifel zu kämpfen hatte. Gott erfüllt den ersten Schritt, damit die Verheißung Wirklichkeit wird und macht sie kurz darauf einfach wieder rückgängig?!

Abraham hat dennoch das getan, was Gott von ihm gefordert hatte. In Abrahams Tun sehen wir, dass er Gott gehorsam und vollkommen vertraut hat. Abraham war sich sicher, dass Gott ihm die Verheißung auf seine Art und Weise noch erfüllen würde.

Egal was in deinem Leben passiert - der Verlust eines Freundes, Familienprobleme oder etwas ganz Anderes, was dich dazu bringt, an Gott zu zweifeln - klammere dich dann erst recht an Gott. Lass nicht zu, dass Enttäuschung und Zorn eine Mauer zwischen Gott und dir bilden. Sondern halte an den Versprechen fest, die er dir für dein Leben gegeben hat. Er hat uns nicht versprochen, dass im Leben alles einfach sein wird und dass wir immer wissen, was passieren wird. Ein Leben mit Gott verbirgt einerseits Unsicherheit, weil es bedeutet, auf dem Wasser zu gehen. Andrerseits beinhaltet das Leben mit Ihm Sicherheit, da denen die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen (vgl. Römer 8,28). Nur wenn wir Gott vertrauen und an ihn und seine Verheißungen glauben, kann er diese auch erfüllen. Wenn wir das nicht tun, geben wir Ihm nicht mal die Chance, sie zu erfüllen. 

Es lohnt sich also zu glauben! Deswegen gibt dir den Ruck, so wie Petrus sich auch den Ruck geben musste, auf das Wasser zu gehen.

Leg deine Zweifel bei Gott ab und sieh wie er sie zu Glauben transformiert!

 

 

Check-up:

  1. Welche Verheißungen hat Gott dir bereits in der Vergangenheit gegeben?
  2. Wo hast du den Glauben in deinem Leben daran verloren?
  3. Wo musst du ganz neu oder vielleicht zum ersten Mal aus dem „Boot der Zweifel“ aussteigen und im Glauben auf dem Wasser gehen? (Denke immer daran, Jesus wartet bereits auf dem Wasser)

 

Dein Part:

  1. Lies in der kommenden Woche folgende Bibelstelle:
    Matthäus 14,22-33
  2. Sprich über dich folgende Stellen aus und meditiere über sie in dieser Woche:
    Hebräer 11,1  ||  2. Korinther 5,7  ||  1. Johannes 5,4
  3. Gebet: Gott, vergib mir, dass ich an dir gezweifelt habe und den Glauben an deine Macht und Güte verloren habe. Hilf mir weiterhin an dir festzuhalten, auch wenn ich das Gefühl habe, dass du nicht da wärst. Ich möchte mit dir auf dem Wasser gehen und dir vollkommen vertrauen. Danke Gott, dass du mir neuen Glauben schenkst!

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